KAMINOFEN - INFORMATION AKTUELL
                         

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Kaminofen & Feinstaub

 

 

WIE FUNKTIONIERT EIN KAMINOFEN?

Das Konstruktionsprinzip? Im Prinzip sind alle Öfen  gleich: Die Verbrennung findet in einem Brennraum statt, der mit Schamottesteinen oder keramischem Kunststoff ausgekleidet ist. Die Asche lässt sich durch einen Rüttelrost in eine Aschenlade entfernen, ein "Holzfang" schützt die Tür und den Fußboden vor dem Ofen vor umfallendem brennenden Holz. Eine Tür erlaubt die Zufuhr von Brennmaterial und die Manipulation der Verbrennung, feuerfestes Glas in dieser Tür lässt das Feuer beobachten und die Wärmestrahlung nach außen dringen. Die doppelwandig ausgebildete Brennkammer (außen ein Stahlmantel oder Kachelflächen) erzeugt Warmluft, die durch Konvektion über oben oder seitlich angeordnete Öffnungen in den Wohnraum  entweicht.
Gute Kaminöfen werden im Labor auf Herz und Nieren getestet und überzeugen durch ihre Funktion.

Verbrennungsluft und Abgase? Gute  Kaminöfen führen die Verbrennungsluft kontrolliert zu und heizen diese Luft vor. Dazu wird Raumluft an einem Regler angesaugt und in einem Kanal am Brennraum vorbeigeführt und dabei erhitzt (ca 300 Grad). Die heiße Brennluft (Sekundärluft) hinterspühlt die Türscheibe und entzündet die aus dem Holz austretenden brennbaren Gasen.
In der Phase des Feuermachens ist zusätzlicher Sauerstoff nötig: Durch eine verschließbare Öffnung wird Primärluft zugeführt, bis das Heizsystem die Betriebstemperatur erreicht hat. Die Ableitung der Abgase wird durch Umlenkbleche oder SKAMOL -Platten bewusst verzögert, dadurch wird ihnen Wärme entzogen, durch eine Nachverbrennung wird der Wirkungsgrad des Ofens erhöh und der Schadstoffausstoß reduziert.

Die Brenntemperatur und der Wirkungsgrad? " Die Verbrennung muss heiß ablaufen." Das hört sich albern an, ist aber das Geheimnis guter  Kaminöfen und des ökologischen Heizens mit Holz! Eine hohe Brenntemperatur setzt voraus, dass die Verbrennungsluft extrem heiß auf die brennbaren Gase trifft, diese verbrennen dann fast vollständig und schadstoffarm, der Wirkungsgrad ist jetzt größer als 70 Prozent. Neben ausgefeilter Brenntechnik ist die richtige Bedienung dazu unentbehrlich: Das Holz muss trocken sein (weniger als 20 Prozent Restfeuchte), die Brennluft darf nicht abgestellt sein, die Holzmenge muss auf den Ofenraum abgestimmt sein (d.h. nicht zu wenig/ zu viel). >>Mehr "Kaminofen Funktion"

 

Achten Sie auf  saubere Verarbeitung und gute Materialstärken!

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Der Teufel liegt oft im Detail: Immer größere Türscheiben führen manchmal zu Problemen beim Öffnen, es qualmt. Die Tür wird instabil und verzieht sich, Dichtungen sind undicht, das Glas verrußt.

Die kontrollierte Zufuhr von Außenluft direkt in den Brennraum ist bei deutschen Öfen oft als Standard & ohne   Aufpreis  möglich. (wichtig bei Niedrigenergie- Häusern etc.).

Eine Drosselklappe im Ofenrohr reduziert nötigenfalls den Schornsteinzug, um einen zu schnellen Abbrand zu verhindern.

 

Die Höhe  des Wirkungsgrades ist auch abhängig von der Abgastemperatur: Wärme die nicht im Schornstein verschwindet  erhöht die Leistung. Um einen sicheren Schornsteinzug zu gewährleisten sollte diese Abkühlung der Abgase allerdings 300 Grad C nicht wesentlich unterschreiten, sonst zieht eventuell der Schornstein nicht sicher mehr und eine teure Absauganlage wird fällig!